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Tiere in Mooseurach

Rinder · Schweine · Schafe · Federvieh


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Unsere
Rinder

Murnau Werdenfelser - Pinzgauer - Fleckvieh

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Unsere Kälber wachsen in der Herde mit den Kühen und dem Stier auf den Weiden und im offenen Stall heran. Sie trinken die Milch ihrer Mütter und grasen, wenn sie älter werden, auf unseren kräuterreichen Wiesen. Im Winter gibt es Heu und frische Gras-Silage.

N
ach knapp einem Jahr (also ohne die sonst übliche Mastperiode im Stall) werden die jungen Rinder geschlachtet. Um den Stress und die Angst beim Transport zu einem Schlachthof zu vermeiden, haben wir auf dem Hof einen Schlachtraum eingerichtet. Das ist eine Erleichterung für die Tiere und verbessert die Fleischqualität.

Im Kühlraum lassen wir das Fleisch bis zur optimale Reife abhängen, dann wird es vom Metzgermeister fachgerecht zerteilt und portioniert. Sie werden den Unterschied zum Rindfleisch aus Kraftfuttermast ohne Sonne und Bewegung schmecken. Rindfleisch, dem Sie vertrauen können: Lebensmittelsicherheit ist zum Thema geworden, gerade auch bei Rindfleisch.

Da ist es gut zu wissen, dass Sie von einem Erzeuger kaufen, der nicht nur seit 1986 kontrolliert ökologisch wirtschaftet, sondern auch zu keiner Zeit Handelsfutter irgendwelcher Art eingesetzt hat. Wir kaufen keine Kälber oder Kühe zu. Die Rinder weiden ausschließlich auf unseren eigenen Wiesen am Hof, die nicht mit zugekauften organischen oder synthetischen Dünger gedüngt werden.

Ihr
Alois Schuller
Landwirt

sowie

Andreas Schmid
Landwirtschaftlicher Mitarbeiter

 

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Unsere
Schweine

Schwäbisch-Hällische

Auch Schwäbisch-Hällische Schweine sind in Mooseurach zu Hause. Sie werden auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen in der Kategorie III geführt und gelten als gefährdet. Aufzucht und Vermarktung dieser Tiere sichern deren Erhalt.

Typisch für das Schwäbisch-Hällische Schwein ist die schwarze Pigmentierung an Kopf, Hals und Hinterbeinen. Daher auch die umgangssprachliche Bezeichnung "Mohrenköpfle". Den Übergang bildet ein grauer Säumungsstreifen. Es ist großrahmig, tiefrumpfig und hat Schlappohren. Eber werden ca. 90 cm groß und 275 - 350 kg schwer, Sauen 80 cm und 222-275 kg.

Das Schwäbisch-Hällische Landschwein, bzw. das Schwäbisch-Hällische Schwein, ist eine alte Hausschweinrasse und zeichnet sich durch besondere Widerstandsfähigkeit, außergewöhnliche Fruchtbarkeit und Langlebigkeit aus. Zudem verfügt es über eine hervorragende Fleischqualität.

Selbstverständlich leben auch unsere Schweine in kontrolliert ökologischer Haltung. Gleich hinter dem alten Obstgarten des Gutshofes ist ihr Revier: Großzügige Stallungen mit frischem Streu und ein Auslauf mit sowohl Platz zum Sonnen als auch schattige Stellen, bieten unseren Schweinen wohnlichen Raum.

 


 

Unsere
Schafe
Alpines Steinschaf

Das alpinen Steinschaf ist eine der ältesten bayerischen Schafrassen und wird auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen in der Kategorie I "extrem gefährdet" geführt. Das fettarme und wohlschmeckende Fleisch der Jungtiere macht diese Rasse mittlerweile wieder sehr interessant.

Das alpine Steinschaf ist ein kleines bis mittelgroßes, feingliedriges und mischwolliges Gebirgsschafrasse in verschiedenen Wollfarben mit feiner Unterwolle und unbewolltem Kopf sowie leicht abstehenden bis hängenden Ohren. Dank seiner Eigenschaften - widerstandsfähig, wetterhart, genügsam, langlebig - kann es sich unterschiedlichen Umweltverhältnissen gut anpassen und weiß selbst schwer zugängliche Hochlagen zu nutzen.

In Mooseurach wohnt es im Winter im Stall mit unseren Schweinen, Gänsen, Enten und Hühnern zusammen. Ansonsten fühlt es sich im alten Obstgarten unter unseren historischen Apfelbäumen sehr wohl!

 



Unser
Federvieh
Gänse - Enten - Hühner

Wie es sich für einen richtigen Bauernhof gehört, laufen natürlich auch bei uns Gänse, Enten und Hühner herum.

Die Gänse halten sich in der Regel bei den Schafen im Obstgarten auf.
Ebenso die Hühner. Nur die Enten sind weniger scheu: Ihnen gehört der ganze Hof. In fröhlich schnatternden Grüppchen sind sie immer wieder und allerorts anzutreffen. Mal besuchen sie die Schafe, mal baden sie in ihrer Wanne vor dem Stall, dann sehen sie wieder auf dem Spielplatz nach dem Rechten. Dabei scheint der Gesprächsstoff nie auszugehen ...